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Traditionelles Lionskonzert: Erlös für Kolpingschule

Traditionelles Lionskonzert: Erlös für Kolpingschule

Seit zwei Jahrzehnten gehört es zur Tradition des Lions-Club Plauen, kurz vor Weihnachten ein Benefizkonzert zu veranstalten und die Einnahmen für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Wie viel Geld am Freitagabend beim Auftritt von Professor Matthias Eisenberg im größten und ältesten Gotteshaus Plauens zusammengekommen ist, steht zwar noch nicht fest. Aber es dürfte eine beachtliche Summe werden. Immerhin lauschten mehr als 500 Besucher über zwei Stunden lang den Orgel-Klängen.

Eine Eintrittskarte kostete neun Euro. Die Multiplikation des Eintrittspreises mit der Besucherzahl ergibt aber nicht die Spendensumme, machte Club-Präsident Anselm Brütting klar. "Wir haben auch einige Freikarten ausgegeben." Zudem stellte sich Brütting nach dem Konzert mit dem Hut am Ausgang auf und sammelte Spenden ein.

Wofür sich die 24 Lions-Mitglieder einsetzen, wofür das Geld ausgegeben wird, das erfuhren die Gäste auf dem Programmzettel. Förderschülern der Kolpingschule Plauen wird die Teilnahme an Lions Quest, einem Training zum Erwachsenwerden, ermöglicht. Kinder des Asylbewerberheims erhalten Weihnachtsgeschenke. Die Plauener Tafel wird unterstützt. Mit den Greizer Lions hilft die Gemeinschaft auch Kindern, die durch die Atomkraftwerkskatastrophe von Tschernobyl geschädigt wurden. Die Plauener beteiligen sich zudem an der Aktion Sight First zur Bekämpfung der Blindheit in tropischen Regionen.

"Matthias Eisenberg ist Ehrenmitglied bei uns", sagte Brütting. Der Organist, der auf seine Gage verzichtete, brachte Werke von Johann Sebastian Bach, César Franck, William J. Westbrook und Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör. Einmal mehr erwies sich der gebürtige Dresdner als ein Virtuose an der Orgel. Nach zwei Stunden und fünf Minuten erklang in der Plauener Johanniskirche das Weihnachtslied "Oh du fröhliche". (pa)

 

Bericht veröffentlicht in der Freien Presse, 22.12.2014